MLM-NETWORK BUSINESS NEWS

Juli 19, 2008

Cyberstalking - Eine unterschätzte Gefahr

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Cyberstalking oder Internetstalking stellt eine besondere Form der Verfolgung von Zielpersonen über die neuen Medien, vornehmlich das Internet dar.

Der Begriff “Stalking” kommt aus dem englischen und ist eigentlich der Jägersprache entlehnt, in der es so viel wie “anpirschen” oder “nachstellen” bedeutet und so die Verfolgung einer Beute beschreibt. Im übertragenen Sinn bezeichnet man jedoch mit “Stalking” auch die Verfolgung und Belästigung von Menschen durch andere Menschen, die mittel- bis langfristig durchaus auch sehr bedrohliche Züge annehmen kann und durch im Rahmen der Verfolgung des Opfers begangene Straftaten auch stark kriminelle Züge erhält. Seit dem 31.07.2007 ist Stalking jedoch keine “Privatsache” mehr, denn seither ist “Nachstellung” zum Straftatbestand geworden (§ 238 StGB - Strafgesetzbuch).

Nun gibt es verschiedene Formen des Stalkings. Aus den Medien und diversen Spielfilmen kennt man vor allem die Form, dass verschmähte Liebe oder die Beendigung einer Beziehung dazu führt, einen Menschen über längere Zeit zu verfolgen. Stalking kann sich  durch verschiedene Dinge äussern, z. B. durch Briefe, Telefonanrufe, SMS, Verfolgung auf diversen Wegen und Versuche der Kontaktaufnahme. Auch tätliche Angriffe, Eindringen in den persönlichen Lebensbereich und Einbeziehung des Bekanntenkreises des Opfers sind Dinge, deren sich Stalker nicht selten bedienen.

Internetstalking

Eine besondere Form des Stalkings ist das Internetstalking oder auch Cyberstalking. Diese Form des Stalkings nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu und ist zum einen für die Täter bequem von Zuhause aus praktizierbar und zum anderen erlangt die Wirkung der Angriffe eine weitaus grössere Verbreitung, kann so auch weit mehr Schaden anrichten und sowohl Gesundheit als auch Existenz des Opfers massiv bedrohen.

Stellen Sie sich nur einmal vor, Ihnen werden im Internet Verbrechen unterstellt, Ihnen wird vorgeworfen, Menschen zu betrügen, mit Drogen zu handeln oder Kindern nachzustellen, Tiere zu quälen oder Ihr Geschäft steht kurz vor dem Konkurs, Sie wären zahlungsunfähig oder müssten sich mit Nebenjobs mühsam über Wasser halten. Viele potentielle Geschäftspartner, Kunden oder Arbeitgeber erkundigen sich heutzutage über das Internet über Personen und Unternehmen und legen besonderen Wert auf den guten Ruf einer Person. Wie leicht der Ruf einer Person zu zerstören oder zumindest stark zu beschädigen ist, dürfte den wenigsten Menschen tatsächlich bewusst sein.

So verwundert es sicher nicht, wenn sich unter Opfern solchen Internetstalkings nicht nur Privatpersonen befinden, sondern auch unliebsame Mitbewerber, Foren- und Blogbetreiber, Journalisten und auch Kollegen, auf dessen Job man vielleicht spekuliert. Ziel der Cyberstalker ist es meist, möglichst grossen Schaden anzurichten, um für sich selbst einen gewissen Vorteil oder auch nur Bestätigung zu erhalten.

Internetstalker gehen meist nach gleichem Schema vor. Genutzt werden Foren, Blogs, Anzeigenmärkte, Gästebücher und jeder Punkt, an dem man beleidigend, verleumderisch oder sonstwie negativ über die Zielperson schreiben kann. Da über in Deutschland gehostete Internetangebote aber eine Rückverfolgung der Schreiber über die IP- oder Mailadresse möglich ist, werden eigens zu diesem Zweck Webseiten, Blogs oder Foren auf exotischen Servern eröffnet, auf die Ermittlungsbehörden aus Deutschland keinen Zugriff haben. Internetstalker arbeiten fast ausschliesslich aus der Anonymität heraus und treten häufig unter fremden oder nicht existenten Identitäten auf.

Durch die Verwendung der eigens hierfür verwendeten exotischen Server wird allerdings eines klar, nämlich der unbedingte Vorsatz, solche Taten zu begehen und die hohe kriminelle Energie, über die solche Täter verfügen müssen, um solche Taten so gezielt, geplant und oft auch durchorganisiert überhaupt begehen zu können.

Mitunter ist Internetstalking so durchorganisiert, dass ganz gezielt auf bestimmte Effekte hingearbeitet wird, was ein hohes Mass an Fachwissen voraussetzt. So werden jene Beiträge in grosser Anzahl stark gestreut, untereinander verlinkt und stets unter Verwendung des vollen Namens der Zielperson veröffentlicht, so dass für Suchmaschinen eine hohe Relevanz entsteht und in Verbindung mit den Namen der Zielpersonen stets auf vorderen Plätzen der Suchergebnisse erreicht werden.

Wie bereits erwähnt: Personalchefs “googeln” genauso gern nach Namen von Bewerbern oder Mitarbeitern, wie potentielle Auftraggeber oder Geschäftsinteressenten nach Namen eventueller neuer Geschäftspartner oder auch Kunden nach Anbietern. Die Folgen können sein; Absagen oder Arbeitsplatzverlust, Ablehnung oder Verlust von Aufträgen, Abstand von möglichen Geschäftspartnerschaften und dies alles ohne eigenes persönliches Verschulden, sondern wegen des perfiden und höchst kriminellen “Spiels” von Internetstalkern.

Internetstalking in dieser kann jedoch nicht nur berufliche und geschäftliche Folgen haben, sondern dadurch, dass auch Freunde, Kollegen, Nachbarn, Vereinskameraden an so verbreitete Behauptungen stossen können, können Opfer von Cyberstalking nicht selten auch sozial ins Abseits gedrängt werden. Oft genug wissen Betroffene nicht einmal warum und meist sind den Opfern auch die Täter nicht einmal bekannt, die völlig anonym und feige aus dem Hinterhalt agieren.

Der Internetstalker versteht sich selbst als eine Art “Jäger”, der zum Ziel hat, sein Opfer auch zur Strecke zu bringen. In Wahrheit handelt es sich beim Cyberstalking jedoch um eine besonders perfide Form des Verleumdungs- und Denunziantentums, der sich nicht einmal auf wahre Fakten begründet, sondern einzig und allein auf das Ziel ausgerichtet ist.

Einige Beispiele für Internet-Stalking

  • Versenden von bedrohlichen oder/und verleumderischen eMails oder Postsendungen.
  • Veröffentlichen auf Webseiten, Foren, Blogs, Gästebüchern mit Inhalten, die das Opfer beleidigen, verleumden oder negativ darstellen.
  • Annehmen fremder Identitäten im Internet, um das Vertrauen des Opfers zu gewinnen und persönliche Daten zu erlangen.
  • Aufhetzen Dritter, um eine breite Front gegen die Opfer aufzubauen
  • Unwahres so lange immer wieder behaupten, bis es mehr und mehr Unbeteiligte glauben und schliesslich bestätigen

Diese Liste könnte man noch verlängern, aber weit wichtiger ist es, solchen Tätern Einhalt zu gebieten und sich keinesfalls mit ihnen noch zu verbünden, denn man könnte deren nächstes Opfer sein, wenn man z. B. nur in einem Punkt von deren Meinung abweicht.

Hier noch ein paar Tipps

  • Lassen Sie sich nie auf eine langwierige Diskussion mit Internetstalkern ein, denn es geht diesen nicht um die Sache, sie sind Argumenten gegenüber also nicht zugänglich.
  • Melden Sie rechtswidrige Angriffe dem Seitenbetreiber, denn ab Kenntniserlangung ist dieser Verpflichtet, zu handeln oder trägt Mitverantwortung für veröffentlichte Inhalte.
  • Speichern Sie alles ab, was rechtswidrig über Sie verbreitet wird (am besten als PDF).
  • Handelt es sich nicht um einen Einzelfall, sondern beginnt, methodisch zu werden, erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei wegen Stalking und Verleumdung.
  • Ist der Stalker Ihnen namentlich bekannt, schalten Sie einen auf Stalking spezialisierten Rechtsanwalt ein.
  • Bei fortgesetzten Taten beginnen Sie ein “Stalkingtagebuch” und notieren sich alle gegen Sie erstellten Inhalte, die Ihnen bekannt werden, speichern Sie diese zusätzlich zur Beweissicherung ab.

In den meisten Internetforen, Blogs, Webseiten, Gästebüchern etc.  haben Stalker keine Chance, denn die Betreiber löschen bzw. sichern ihnen gemeldete Einträge meist sehr schnell, schon weil sie an einem reibungslosen und friedlichen Forenleben interessiert sind, aber auch, weil sie sonst in rechtliche Mitverantwortung für von Stalkern eingestellte Beiträge geraten.

Weitere ausführliche Infos über Stalking und Cyberstalking finden Sie auch hier:
http://www.web-stalking.de

© 07.2008 by Norbert Warnke

Siehe auch die Pressemitteilung einer RA Kanzlei zum Thema

Juni 29, 2008

Internet Abzocke

Gespeichert unter: Achtung! — Schlagworte: , — nowa24 @ 8:25 Uhr nachmittags

Die Verbraucherzentralen bieten zum Thema “Internet-Abzocke” ein kostenloses Faltblatt an, das auf 6 Seiten wichtige Kurzinformationen bietet und als PDF heruntergeladen werden kann: Download hier!

Mai 26, 2008

Spam-Empfänger wehren sich

Gespeichert unter: Achtung!, Rechtliches — nowa24 @ 10:25 Uhr vormittags

Immer mehr Spam-Empfänger setzen sich zur Wehr, so dass Versender von Spam vermehrt mit kostenpflichtigen Abmahnungen rechnen müssen. Wie uns durch einen Kontakt mit einem Versender unverlangter Werbemails bekannt wurde, hatte dieser auf einen nicht einmal sonderlich grossen Schwung von Werbemails für sein Angebot statt der erhofften Interessenten eine Flut von weit unangenehmeren Reaktionen geerntet, darunter mehrere kostenpflichtige Abmahnungen, auch von Rechtsanwälten.

Der Absender der besagten Werbemails war wie so oft ein Network-Neuling, der weder von seiner Upline hinreichend aufgeklärt wurde, was er in der Ausübung seines Geschäfts nun konkret darf und was nicht, noch es für nötig gehalten hatte, sich selbst dahingehend zu erkundigen.  Die Mailadressen für die Spam-Aktion sollen aus der Userliste eines Internetforums entnommen worden sein.

Die Gesamtkosten der Spam-Aktion dürften sich für den Absender auf einen deutlich 4stelligen Betrag belaufen, während der geschäftliche Erfolg gleich null blieb.

Spam lohnt sich also keineswegs, Spam kostet richtig Geld!

Berlin, 26.05.08 mlm-network.biz

Mai 21, 2008

Internet-Anleger abgezockt

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(20.5.08 Frontal21/ZDF) Seit 2006 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdacht gegen Sven S., der mit grossangelegten Anlagegeschäften über das Internetangebot “Moneypay” einen Schaden zwischen 16 und 80 Millionen Euro verursacht haben soll. Bei dem Forex-Geschäft ging es um Geldanlagen, die Renditen bis zu einem Prozent täglich erwirtschaften sollten. Mehrere tausend Personen sollen teilweise 5stellige Beträge in die virtuelle Kunstwährung “Jodi” investiert haben, S. selbst soll sich mittlerweile mit dem Geld seiner Kunden auf der Flucht befinden. Die Staatsanwaltschaft konnte lt. Recherchen des ZDF (Sendung Frontal21 am 20. Mai) gerade mal 2 Millionen Euro beschlagnahmen.

Quelle: ZDF

Mai 8, 2008

Hetzerforum vom Netz genommen?

Gespeichert unter: Achtung! — Schlagworte: , — nowa24 @ 10:32 Uhr vormittags

Einige Tage lang war das ehemals in der Schweiz und seit einiger Zeit wohl aufgrund laufender Ermittlungen gegen den Betreiber ins Ausland zu einem Hoster in den Niederlanden verlegte Forum “Treppenhausgeflüster” offenbar offline.

Seit der Verlegung war aufgefallen, dass sich der Inhalt des Impressums geändert hatte und ein Name in Petersburg (Russland) als Betreiber angegeben war, der über eine Freemailadresse zu erreichen war. Durch vorherige Ankündigung sollte der Eindruck erweckt werden, das Forum würde nach Russland verlegt werden, tatsächlich jedoch erbrachten Recherchen, dass der neue Hoster in den Niederlanden ansässig ist.

In jenem Forum waren immer wieder Beiträge aufgefallen, in denen Personen offenbar mit dem Ziel der Rufschädigung fortwährend beleidigt und verunglimpft worden sind bis hin zur Unterstellung von Straftaten und Verbreitung rechtsradikalen Gedankenguts. Derzeit laufen mehrere Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber und mehrere Personen aus dessen Umfeld in mehreren Ländern. Bekannt sind derzeit Ermittlungen in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Seit heute ist dieses Forum nun wieder online. Betroffene werden weiterhin gebeten, sich zu melden.

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