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Juni 17, 2008

Firefox 3 versucht Weltrekord

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — nowa24 @ 7:42 Uhr nachmittags

Firefox 3 - Download-Day beginnt am Abend
Mozilla peilt Weltrekord für Guinness-Buch der Rekorde an
 
Mountain View (pte/17.06.2008/13:10) - Das Warten auf den Firefox-Nachfolger hat ein Ende. Wie Mozilla bekanntgegeben hat, wird Version 3.0 heute, Dienstag, um 19.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit zum Download freigegeben. Mit diesem Zeitpunkt startet Mozilla zudem den angepeilten Download-Weltrekord für das Guinness-Buch der Rekorde. In den ersten 24 Stunden nach dem offiziellen Release will man eine neue Marke für die am häufigsten heruntergeladene Software setzen. Die letzten Vorbereitungen, wie das Verteilen der Finalversion in rund 50 Sprachen auf verschiedenen Download-Quellen, können derzeit live auf der Mozilla-Wiki-Homepage http://wiki.mozilla.org/Releases/Firefox_3.0 mitverfolgt werden.

Auf der anlässlich des Weltrekords ins Leben gerufenen Homepage http://www.spreadfirefox.com/de/worldrecord haben sich bereits 1,5 Mio. User registriert, die Firefox innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung herunterladen wollen. Angesichts des von Mozilla betriebenen Aufwands rund um die Veröffentlichung wird deutlich, dass Version 3.0 für die Firefox-Entwickler ein bedeutender Release im Kampf um weitere Marktanteile darstellt. Mangelnde Innovationsfreudigkeit kann den Firefox-Verantwortlichen für die vorliegende Version jedenfalls kaum nachgesagt werden. So präsentiert sich der neue Browser funktionell rundum verbessert mit einem komplett überarbeiteten Lesezeichen- und Adressleisten-Konzept, schnelleren Ladezeiten und aufgepeppten Sicherheitsfunktionen. Eine ausführliche Beschreibung der neuen Features von Firefox 3 findet sich hier: http://www.pressetext.com/pte.mc?pte=080529036.

Die Arbeit der Mozilla-Entwickler sowie der Community in den vergangenen Jahren lässt sich auch an den kolportierten Veränderungen eindrucksvoll ablesen. Wie Mozilla-Chefentwickler Mike Schroepfer gegenüber pressetext erklärte, wurden im Vergleich zur Vorgängerversion rund 15.000 Veränderungen implementiert. Beim letzten Versionsupdate hatte diese Zahl noch wenige Tausend betragen. Ungewöhnlich für Mozilla gestaltete sich mit acht Alpha-, fünf Beta- und drei Release-Candidate-Versionen auch die Vielzahl an Testversionen, die vor dem endgültigen Release zur Verfügung gestellt wurden. Mozilla-Angaben zufolge wurde allein der erste Release Candidate, eine bereits repräsentative Fassung des Finalprodukts, von über 1,5 Mio. Usern heruntergeladen.

Den positiven Schwung, den Mozilla rund um Firefox 3 genießt, will man in den kommenden Wochen und Monaten weiter nutzen. So sollen Schroepfer zufolge genügend weitere Verbesserungen und Zusatzfunktionen aus dem Entwicklungsprozess übrig geblieben sein, um bereits in sechs bis neun Monaten mit einem großen Update auf Firefox 3.1 aufwarten zu können. Als weiterer Schwerpunkt für das Jahr 2008 ist schließlich auch die Veröffentlichung einer mobilen Firefox-Variante (Codename Fennec) geplant.

Die neue Firefox-Version 3.0 wird ab 19:00 Uhr unter http://www.mozilla-europe.org/de/ für alle gängigen Computerplattformen zum kostenlosen Download angeboten. Sollte der Download-Link für die neue Version bereits vorab auf FTP-Servern und sogenannten Mirror-Seiten auftauchen, empfiehlt Mozilla dennoch, die Freigabe auf der offiziellen Seite abzuwarten.

pressetext.de

Juni 3, 2008

Akte08 enttarnt mutmasslichen Auto-Betrug

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — Schlagworte: , — nowa24 @ 11:48 Uhr nachmittags

In der Akte08-Sendung vom 3. Juni berichtete Sat1 über das in Ungarn ansässige Unternehmen Multi Car System (MCS), das mit besonders billigen Neuwagen für 50 € im Monat wirbt. Lt. Akte ermittelt bereits der Staatsanwalt in Sachsen-Anhalt wegen Betrug.

Gegen Anzahlung und vorher zu entrichtende Bearbeitungsgebühr verspricht das in Ungarn ansässige Unternehmen MCS Multi Car System besonders günstige Neuwagen für eine monatliche Belastung von ca. 50 €. Akte-Reporter hatten versucht, bei einem Überraschungsbesuch nahe Budapest mit dem Unternehmen zu reden, fanden aber ausser einem Briefkasten im Hausflur nichts und niemand vor. Eine Anfrage beim zuständigen Amtsgericht in Ungarn ergab, dass zwar eine Eintragung ins dortige Handelsregister beantragt, aber aufgrund fehlender Dokumente abgelehnt worden war.

Bei einem folgenden weiteren Überraschungsbesuch beim Geschäftsführer des Unternehmens in Deutschland erklärte dieser, von der Ablehnung nichts zu wissen und schob die Schuld auf den in Ungarn beauftragten Anwalt. Bis auf 3 nichtssagende Fotos und einen leeren eingezäunten Platz konnte kein Nachweis darüber erbracht werden, dass jemals Autos an Auftraggeber ausgeliefert worden sind. Der befragte Geschäftsführer erklärte, dass alle deutschen Automarken nebst Töchtern lieferbar wären, aber keiner der genannten Auto-Konzerne konnte eine Kooperation bestätigen. Akte präsentierte ein Schriftstück der Staatsanwaltschaft in Sachsen-Anhalt, dass offenbar bereits wegen Verdacht des Betruges ermitelt werde.

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